Leben ist stetiges Loslassen unbrauchbar gewordener Gedankenstrukturen. Leben ist ein Einlassen auf
neue Erkenntnisse. Leben ist ein Zulassen von Veränderungen, um wachsen
zu können.
Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen, nie zu weinen, nie zu leiden, nie vollkommen am Boden zerstört sein. Nein... Stark sein bedeutet, immer wieder mit einem Lächeln aufzustehen, versuchen weiterzukämpfen, seine Fehler zu akzeptieren und aus ihnen zu lernen, das Leid zu ertragen und seinen Glauben und seine Hoffnung immer zu vergrößern. Das ist wahre Stärke.
Man muß nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude ..oder ein Glück; es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muß, fällt ab; was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muß in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, dem gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt. .... ..
(C) Rilke
Es gibt Situationen in unserem Leben,
in denen wir uns verletzt oder einsam
fühlen...
Aber ich glaube, dass diese Zeiten,
in denen wir ziellos umherirren und alles um
uns herum
zu zerbrechen scheint,
eigentlich eine Herausforderung für uns
ist.
Wir versuchen verzweifelt
an die Sicherheit der Vergangenheit
festzuhalten,
aber ganz unwillkürlich ...überwinden wir
alle
Probleme
und erlangen ein neues Verständnis, ein
neues
Bewusstsein
und neue Kräfte.
Es ist fast so, als müssten wir diesen
Schmerz
und diesen Kampf durchmachen, um zu wachsen
und neue Höhen zu erreichen.
Ein Freund ist ein Mensch der zuhört, der weghört, der schweigt, der spricht, nicht nur sagt, was gefällt, der losläßt und hält. Der den Ernst des Lebens mit dir trägt, der dich stützt und bewegt. Ein Freund ist ein Mensch, dem du vertraust, mit dem du von Spiegel zu Spiegel schaust. (C) R. Lingenfelser
Schau mir in die Augen
erkenne mein wahres Ich!?..
Erkenne mein Inneres, mein Wesen!
Sieh dir meine Seele an,
wühle in meiner Vergangenheit,
lese meine Gedanken,
und finde meine
Erinnerungen!?..
Berühre meine Narben,
fühle meinen Schmerz
und erst dann, weißt du,
wer ich wirklich bin?..
und was mich bewegt,
dann erst urteile über
mich
Gott gibt den Schatten, damit wir das Licht besser sehen koennen.
Wo du ein Glueck
dem andern schaffst,
da bist du ganz bei dir.
Du oeffnest deine Herzenstuer,
verstroemst dich selber fuer und fuer
und bleibst doch ganz bei dir.
Zeiten der Stille, sind Zeiten mit und fuer Gott. So kommt man in Gott zur Ruhe, erspuert etwas von der Stille der Ewigkeit.
Ist sie nicht wunderschön und wie verletzbar sie am Himmelszelt leuchtet.
Aber was tun wir Menschen mit unserem Lebensraum?!?
Ich habe heute auf der Arbeit einige Menschen auf dasLive Earth Konzert und den Klimawandel angesprochen. Und wie erschrocken war ich, dass sich kaum einer dafür interessiert.
In unserer heutigen Zeit zählt nur noch die Hektik, viel Profit machen - egal was passiert.
Nur sehr wenige kennen die Ruhe der Natur - sich an einen Bach, in einen Wald zu setzen, die Stille zu geniessen und ruhig werden - atmen können!
Es ist so traurig.
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Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt - sondern von unseren Kindern geliehen.
(Foto Beatenberbilder.ch)
Die Natur stirbt bedauerlicherweise nur sehr langsam. Und höchst unfreiwillig.
Statt zügig den Geist aufzugeben und die Katastrophe komplett zu machen, scheint sie in jüngster Zeit sogar Widerstand leisten zu wollen.
Sie denkt vermutlich, sie könnte uns mit sogenannten Naturkatastrophen zum Nachdenken bringen.
Aber da überschätzt die Natur zumindest einen Teil der Menschheit in intellektueller Hinsicht total.
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Vielleicht ist die Erde nur ein Punkt im All; vielleicht ist sie aber so etwas wie - der Punkt!!
Eine unbequeme Wahrheit
(click here)
Weine, Mutter Erde, vor lauter Gram über das Leben, das du hervorgebracht. Du hast das Leben still und verborgen in deinem Schoß gewärmt. Du warst fruchtbar in Millionen Gewächsen. Millionen Tiere spielten auf deiner Haut, im Grün des Grases und in der Tiefe des Ozeans. Eine Unzahl von Vögeln, Faltern und Fliegen ließest du spielen in Wäldern und Wiesen und tanzen in allen Lüften. Weine, Mutter Erde, vor lauter Gram über die Schande, die der Mensch dir angetan. Sie haben Raubbau mit den Rohstoffen getrieben, die Jahrmillionen brauchen, um sich in deinem Schoß zu bilden. In gieriger Hast sind sie daran, dich bis zum letzten auszuplündern und den Reichtum ihrer eigenen Kinder und Kindeskinder zu verprassen. Weine, Mutter Erde, vor lauter Gram über den Frevel in den der Mensch verfallen.